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Sagt der Mond: Du mußt bezahlen
Für diese Nacht voll Poesie.
Sag’ ich: Leer sind meine Taschen.
Sagt der Mond: Mit scharfen Strahlen
Näh’ ich deine Lippen zu.
Ruf’ ich: Dienen ohne Ruh’
Will ich dir für diese klaren Nächte,
Für das Spiel der Schattenmächte.
Sagt der Mond: In meinem Haus
Gibt es nichts zu tun für dich.
Sanfte Mägde brauche ich.
Du verwirrst die Schimmerflächen,
Wirst die Träumerei’n zerbrechen.
Etwas andres mußt du bieten.
Erinnerungen nimmst du an?
Dann und wann.
Bin noch zart darin und linde.
Na, gib schon her. Und dann verschwinde.
Amanda Aizpuriete
Deutsch von Matthias Knoll
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